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Gegen den antizionistischen Konsens in Köln - Kundgebung am Samstag, den 8. Mai 2010, um 13 Uhr auf der Domplatte

Beni sokmayan yılan bin yaşasın.1

Es ist eine häufige, oft unverlangt hervorgebrachte Selbstauskunft der Bewohner Kölns, „tollerant” und „liberaal” zu sein. Man gefällt sich in der Rolle einer achselzuckenden, rheinischen Frohnatur, die jeden Jeck anders, den lieben Gott einen guten Mann und fünfe gerne mal gerade sein lässt.

  • 1. Türkischer Spruch: Lang lebe die Schlange, die mich nicht beißt.

Eine Stimme aus dem Hamburger Sumpf

Ich lese gerade Hermann L. Gremliza in der konkret: er interviewt Claude Lanzmann: "Monsieur Claude Lanzmann, vor einigen Wochen wollte eine linke Hamburger Gruppe Ihren Film "Pourquoi Israel" vorführen. Das hat eine andere Gruppe, deren Mitglieder sich für Antiimperialisten halten, verhindert. Es kam zu einer hysterischen Auseinandersetzung, in der die einen behaupten, die anderen hätten sie als "Judenschweine" beschimpft. Ich nehme an, man hat diese Geschichte auch Ihnen erzählt. Ich halte das für eine dumme Erfindung" Es sei, so führt Gremliza später aus, ein Kennzeichen linker Antisemiten, alles dafür zu tun, nicht als solche erkannt zu werden. Ach ja, wirklich? Deswegen legte man einst eine Bombe in ein jüdisches Gemeindehaus, selektierte jüdische von nicht jüdischen Passagieren in Entebbe, schwadroniert davon, die deutsche Linke hätte einen "Judenknacks", weswegen sie sich angeblich weigere, den Palästinensern ihre Solidarität offen gegen Israel zu zeigen?

"Hören sie mal dem Herrn Steinbach zu"

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Nicht verteiltes Flugblatt zu einer Veranstaltung mit Udo Steinbach am 29.1.2009 in Marburg

Steinbach, damals Leiter des vom Außenministerium finanzierten Deutschen Orient-Instituts, fragte sich am 6. Januar 2003 in Salzgitter öffentlich: "Wenn wir sehen wie israelische Panzer durch palästinensische Dörfer fahren und sich die verzweifelten Menschen mit Steinen wehren, dann müssen wir im Blick auf Warschau und im Blick auf den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto auch fragen dürfen, war das dann nicht auch Terror?"

Eigentlich wäre damit alles gesagt: Steinbach ist ein notorischer Antisemit, der schamlos seine Ressentiments zur Schau stellt. In einer an Aufklärung, Emanzipation und Freiheit interessierten Gesellschaft hätte er sich ein für all mal disqualifiziert und es wäre egal, was oder wo er denkt, es interessierte sowie so keinen. Aber die Realität hier sieht anders aus, gänzlich anders: Udo Steinbach darf an der Uni Marburg als Gast- Professor fungieren und es steht zur Frage, was Menschen bei ihm wohl lernen, aber wahrscheinlich hat er nicht unrecht wenn er über seine Studenten sagt: „Das (Auschwitz)interessiert die Leute eigentlich gar nicht mehr so, was sie mehr interessiert, ist Gaza.“(in einer Sendung hart aber fair")

Nazis auf dem Jungfernstieg am 10.01.2009

Über die Tatsache, daß in den letzten Wochen Land auf, Land ab man vor antisemitischen Demonstrationen nicht sicher ist, hat Lizas Welt schon einiges geschrieben. So auch am letzten Samstag in Hamburg, als die Palästinensische Gemeinde, der Deutsch-Palästinensische Frauenverein Hamburg, der Flüchtlingsrat Hamburg e.V., die Schura und einige andere unter dem Motto "Gaza: Hamburg steht auf!" zu einer Kundgebung auf dem Jungfernstieg aufriefen.

Hamburg für Israel! – Solidaritätskundgebung am 17.01.2009

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Nachdem nun die Hamas- Freunde in Hamburg schon zwei mal aufgelaufen sind, und ganz friedlich gegen Israel demonstriert haben, in ganz friedlichen Absichten Zionismus mit Faschismus und den Gaza mit dem Holocaust identifiziert haben, ruft nun ein "Bündnis Hamburg für Israel"
zu einer Solidaritätskundgebung auf dem Ida-Ehre-Platz in Hamburg am Samstag, den 17. Januar (18.00 Uhr) auf.

Bisher rufen folgende Organisationen zu der Kundgebung auf:

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