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Weblog von Silke

Wahnhaftigkeit

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Das kommunale Kino Metropolis in Hamburg zeigt heute den Film "Loose Change", einen Verschwörungstheoretischen, revisionistischen Streifen.

Georg Kreisler: Happy Birthday

Heute wird Georg Kreisler 85 Jahre alt: Herzlichen Glückwunsch! Und es gibt sogar Zeitungen, die ihm einen Artikel widmen, allerdings: sie schreiben fast alle dasselbe: daß er für Chaplin gearbeitet hat ("Chaplin pfiff eine Melodie, Kreisler schrieb sie auf, brachte sie zu Eisler nach Malibu, der besorgte die Orchesterversion."), daß er Göbbels und Streicher als Verhörspezialist der US Army gegenüber saß, und vor allen, daß er ganz, ganz böse Lieder geschrieben hat.

Schade, daß Georg Kreisler immer nur als schwarzhumorig bezeichnet wird, er ist so vieles mehr. Er ist einer der wenigen zum Beispiel, die über Dinge singen, über die man gar nicht singen kann und genau dies auch in vielen seinen Liedern zu Ausdruck bringt.

Genosse der Gosse

Für die Linke war Gerhard Schröder der Genosse der Bossen und in deren Köpfen gibt es keine üblere Beleidigung als diese; für sein tatkräftiges Engagement für die isalamische Barabarei haben sie ihn allerdings nie wirklich gewürdigt - kein Wort des Dankes als Schröder sich an die Spitze der deutschen Friedenbewegung stellte um den despoten - und nun toten - Saddam Hussein und sein Terrorregime zu stützen, keine Huldigung seiner antiamerikanischen Politik, die stets auch vom Hass auf die Moderne geleitet wurde und den

Kreisler, sei artig

Über einen unerträglichen Abend namens "Wiener Melange" mit Pruniella Fuchs (Gesang) und Christoph Schmidt (Flügel) in der Marburger Waggonnhalle

Eine "Wiener Melange" gab es am Samstag in der Marburger Waggonhalle, Pruniella Fuchs stand da eineinhalb Stunden auf der Bühne, und strengte sich an, zu singen ohne auch nur ein wenig zu rühren, und sei es nur an irgendetwas. Das ganze hätte wohl besser "Wiener Mansch" heißen sollen, bei dem es darum geht, Liedchen zu trällern, die alle irgendetwas mit Wien zu tun haben, das hat den Vorteil, daß man das Wienerische so fein nachmachen kann. Das alles wäre höchst belanglos, ärgerlich nur für jene, die Geld dafür ausgegeben haben oder für die, die sich mal wieder darin bestätigt fühlten, in was für einem kulturellem Nest man in der Marburger Glocke eigentlich sitzt - wahrscheinlich hat dies aber niemand bemerkt. Durch die Auswahl der Lieder, der Autoren und nicht zuletzt durch die Abänderung von Liedtexten, die ihnen das Salz aus der Suppe nahmen, wirkte der Abend nicht nur fad, sondern geriet zu einer unerträglichen Aneignung und Umarmung von Künstlern, die sich dieses in dieser deutschen Weise wohl verbitten würden: In diesem Mansch war es möglich abwechselnd Lieder von Hans Moser - dem Schauspieler, der neben Heinz Rühmann im NS groß geworden ist - und dem einstigen Emigranten Georg Kreisler vorzutragen, alles unter dem Ticket "alte und neue Wiener Lieder".

Wir kämpfen gegen die Hisbollah und wir werden nicht aufhören...

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...bis wir in der Lage sind, die Sicherheit der Bürger in Israel zu garantieren

Erklärung von Ehud Olmert am 24.Juli 2006

http://www.jerusalemonline.co.il/4israel.asp

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