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Weblog von Silke

Israel hat Freunde, in Europa aber nur wenige

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Der Krieg in Israel ist unnötig, unnötig, weil er begonnen wurde von Organisationen, die nichts anderes im Sinn haben, Israel zu stören und zu zerstören. Israels Reaktion darauf ist notwendig und es ist der IDF nur zu wünschen, daß es ihr gelingt, die Hisbollah so weit zu schwächen, daß diese niemals mehr in der Lage sein wird, das leben in Israel unter Beschuss zu nehmen.

Am 12.7. erklärte Außenministerin Tzipi Livni zum Hisbollah-Angriff, 12.7. folgendes

"Israel ist heute aus dem Libanon angegriffen worden.

Die Hisbollah ist eine Terrororganisation, die Teil der libanesischen Regierung ist. Die internationale Staatengemeinschaft und der UN-Sicherheitsrat haben die libanesische Regierung mehrmals - immer und immer wieder - aufgefordert, die Hisbollah zu entwaffnen. Libanon hat diese Forderung nicht erfüllt, und das Ergebnis ist der heutige Angriff.

Israel hält die Regierung im Libanon verantwortlich für den unprovozierten Angriff von heute.

Es gibt eine Achse des Terrors und des Hasses, die jede Hoffnung auf Frieden zerstören will. Ihr Ursprung liegt im Iran, Syrien, Hisbollah und bei der Hamas. Die Welt kann nicht zulassen, dass sie Erfolg haben.

Unter diesen Umständen hat Israel keine Alternative als von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen. Wir erwarten von der internationalen Staatengemeinschaft, dass sie handelt.

Wir werden kämpfen, um für den Frieden zu kämpfen.

(aus dem Newletter der Israelischen Botschaft am 13.7. 2006, Botschaft Israel)

Wenn man in Deutschland die Zeitungen liest, meint man, es wäre von einem völlig anderen Sachverhalt die Rede. Von Terrorismus spricht kaum jemand, vom mörderischen Antisemitismus schon gar nicht. Reflexartig schreiben die meisten recht einmütig über die Unverhältnismäßigkeit Israels und gesellen sich so einmütig an die Seite von Hamas uns Hisbollah.

Studiterror

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Seit Wochen kann man in Marburg Studenten dabei beobachten, wie sie massenweise völlig besinnungslos gegen die Einführung von Studiengebühren protestieren. Vor zwei Wochen fand bereits die erste Autobahnblockade statt, wegen der sich eine noch abseits stehende Menge von einem Typen laut als "VERRÄTER" beschimpfen lies und dann zur Tat schritt: nachdem die aufgepeitschte Menge einige male den sinnigen Schlachtruf von sich gegeben hatte: "Autobahn, Autobahn" setzte sich der Tross in Bewegung, um dem Treiben auf der Stadtautobahn Verstärkung zu verschaffen. Was kann man daraus schließen? Vielleicht, daß Le Bon recht hatte, als er feststellte: "Ferner steigt durch die bloße Zugehörigkeit zu einer organisierten Masse der Mensch mehrere Stufen auf der Leiter der Zivilisation herab. In seiner Vereinzelung war er vielleicht ein gebildetes Individuum, in der Masse ist er ein Barbar, ein Triebwesen" (zitiert nach: Sigmund Freud: Massenpsychologie und Ich- Analyse, 1993, S.40). Zu zweifeln ist allerdings daran, ob es stimmt, daß diese Leute jemals gebildete Individuen waren, zumindest legen sie darauf nicht allzugroßen Wert, sie wollen den Protest, komme was wolle und so steht zu fürchten daß die Marburger AStA- Vorsitzende Lena Behrendes es ernst meint, wenn sie der Frankfurter Rundschau verspricht: "Das ist nur ein Vorgeschmack". Auf einer "Protestseite" dichtet ein armes Würstchen - oder vielmehr jemand, dem es Vergnügen bereitet, sich als ein solches zu stilisieren: "Was haben wir nur verbrochen, dass man uns nicht unsere Talente ausleben lassen will?". Das ist schwierig zu beantworten, wenn man diese Talente nirgends entdecken kann.

Von einem Mord in Belgien

Am 12. April wurde in Antwerpen der 17 jährige Joe van Holbeeck durch fünf Messerstiche umgebracht, mitten am Tag, mitten in der Stadt. Die Ermittlungen wiesen zunächst auf nordafrikanische Jugendliche hin - doch es stellte sich heraus, daß dies nicht der Fall gewesen ist. Daß man über diesen Mord dennoch erschrocken sein könnte, kam der Frankfurter Rundschau nicht in den Sinn: für diese Zeitung war der Mord des 17-jährigen erst eine Nachricht wert, als sie nicht den Mord selber, sondern die angeblich rassistischen Reaktionen darauf zu ihrem Thema machen konnte und rassistisch heißt hier selbstverständlich islamfeindlich. So titelte diese Zeitung denn auch "Raubmord in Belgien löst islamfeindliche Hetze aus." Angesichts der Brutalität dieser Tat kann man diese Überschrift nurmehr als zynisch und empathielos bezeichnen.

Heimatfetisch Garage

In den letzen Wochen hat man gelernt, daß die Menschen oftmals zu verschieden sind, um sich überhaupt zu verstehen: Christen sind anders als Moslems, Humanität und der Gedanke, daß es nicht angehen kann, daß Menschen sich gegenseitig verstümmeln oder umbringen ein fixe Idee ignoranter Zivilisationsfetischisten. Da müsse man sich mit abfinden.
Die Frankfurter Rundschau rollt dieses Thema heute mal von einer ganz anderen Seite auf: dem ehemaligen DDR- Bürger geschieht zur Zeit ein Unrecht nicht gekannten Ausmaßes ohne das die Menschheit davon Notiz nimmt und genau deshalb ist es ein Thema für die FR, die stets weiß, sich auf die Seite der entrechteten und geknechteten zu stellen. Zudem wird sich die Hausbesetzer- Szene freuen, es ist nicht auszuschließen, daß sie in den nächsten Wochen Zulauf von unerwarteter Seite erhält: Möglich, daß es im Osten der Republik alsbald zu massenhaften Garagenbesetzungen kommen wird, weil diese Relikte aus der DDR- Zeit nun enteignet werden sollen. Aber was ist geschehen?

Auf jede Taube eine Haube

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Immer das selbe: die Friedensbewegung und der Terror

Es gibt zahlreiche Bewegungen, in denen die meisten Elemente aktueller deutscher Ideologie kulminieren. Sie verstehen sich in der Regel als besonders links, nennen sich emanzipatorisch und wähnen sich unglaublich widerständisch. Mit dem ersten Punkt liegen sie - betrachtet man es empirisch - leider gar nicht so falsch, mit dem zweiten bleibt zu hoffen, daß es möglich sein könnte, einer anderen Art Emanzipation zur Geltung zu verhelfen, in dem dritten Punkt wissen sie sich mit allen einig, mutig und laut seine Meinung zu sagen gilt hier besonders dann etwas, wenn sich von der Regierung bis zum letzten Gewerkschaftsfuzzi alle mit einer Stimme reden und sich dennoch gegenseitig versichern, es gehöre Mut zum eigenen Standpunkt. Besonders angenehm ist dies, wenn dieser mutig und laut vertretene Standpunkt von allen geteilt wird und niemand überhaupt merkt wie unsinnig und auch wie wenig eigen das gesprochene ist. So hat es die Friedensbewegung im Jahre 2002 geschafft, sich massenweise auf den Straßen zu versammeln, um gegen den Sturz des Terrorregimes von Saddam Hussein durch die USA lautstark zu protestieren und zu demonstrieren, obwohl es zumindest hier in Deutschland kaum jemand gab, der diesen Freunden von Folterregimen widersprochen hätte.

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