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Antisemitismus

Gegen den antizionistischen Konsens in Köln - Kundgebung am Samstag, den 8. Mai 2010, um 13 Uhr auf der Domplatte

Beni sokmayan yılan bin yaşasın.1

Es ist eine häufige, oft unverlangt hervorgebrachte Selbstauskunft der Bewohner Kölns, „tollerant” und „liberaal” zu sein. Man gefällt sich in der Rolle einer achselzuckenden, rheinischen Frohnatur, die jeden Jeck anders, den lieben Gott einen guten Mann und fünfe gerne mal gerade sein lässt.

  • 1. Türkischer Spruch: Lang lebe die Schlange, die mich nicht beißt.

Eine Stimme aus dem Hamburger Sumpf

Ich lese gerade Hermann L. Gremliza in der konkret: er interviewt Claude Lanzmann: "Monsieur Claude Lanzmann, vor einigen Wochen wollte eine linke Hamburger Gruppe Ihren Film "Pourquoi Israel" vorführen. Das hat eine andere Gruppe, deren Mitglieder sich für Antiimperialisten halten, verhindert. Es kam zu einer hysterischen Auseinandersetzung, in der die einen behaupten, die anderen hätten sie als "Judenschweine" beschimpft. Ich nehme an, man hat diese Geschichte auch Ihnen erzählt. Ich halte das für eine dumme Erfindung" Es sei, so führt Gremliza später aus, ein Kennzeichen linker Antisemiten, alles dafür zu tun, nicht als solche erkannt zu werden. Ach ja, wirklich? Deswegen legte man einst eine Bombe in ein jüdisches Gemeindehaus, selektierte jüdische von nicht jüdischen Passagieren in Entebbe, schwadroniert davon, die deutsche Linke hätte einen "Judenknacks", weswegen sie sich angeblich weigere, den Palästinensern ihre Solidarität offen gegen Israel zu zeigen?

Der Judenmord kommt auf die Bühne

Antisemitischer Propagandafilm "Paradise Now" auf der Bühne des Deutschen Schauspielhauses - Hamburger Botschaft - in Hamburg

Aber die Tatsache, daß einer wirklich gewählt hat und Antisemit ist, bleibt so unerklärlich, wie der Umstand, daß es das falsche Ganze überhaupt gibt, das den Antisemitismus stets aufs Neue hervorbringt.
Gerhard Scheit in Suicide Attack, Zur Kritik der politischen Gewalt. 2004

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