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Israel

Wir kämpfen gegen die Hisbollah und wir werden nicht aufhören...

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...bis wir in der Lage sind, die Sicherheit der Bürger in Israel zu garantieren

Erklärung von Ehud Olmert am 24.Juli 2006

http://www.jerusalemonline.co.il/4israel.asp

Israel hat Freunde, in Europa aber nur wenige

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Der Krieg in Israel ist unnötig, unnötig, weil er begonnen wurde von Organisationen, die nichts anderes im Sinn haben, Israel zu stören und zu zerstören. Israels Reaktion darauf ist notwendig und es ist der IDF nur zu wünschen, daß es ihr gelingt, die Hisbollah so weit zu schwächen, daß diese niemals mehr in der Lage sein wird, das leben in Israel unter Beschuss zu nehmen.

Am 12.7. erklärte Außenministerin Tzipi Livni zum Hisbollah-Angriff, 12.7. folgendes

"Israel ist heute aus dem Libanon angegriffen worden.

Die Hisbollah ist eine Terrororganisation, die Teil der libanesischen Regierung ist. Die internationale Staatengemeinschaft und der UN-Sicherheitsrat haben die libanesische Regierung mehrmals - immer und immer wieder - aufgefordert, die Hisbollah zu entwaffnen. Libanon hat diese Forderung nicht erfüllt, und das Ergebnis ist der heutige Angriff.

Israel hält die Regierung im Libanon verantwortlich für den unprovozierten Angriff von heute.

Es gibt eine Achse des Terrors und des Hasses, die jede Hoffnung auf Frieden zerstören will. Ihr Ursprung liegt im Iran, Syrien, Hisbollah und bei der Hamas. Die Welt kann nicht zulassen, dass sie Erfolg haben.

Unter diesen Umständen hat Israel keine Alternative als von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen. Wir erwarten von der internationalen Staatengemeinschaft, dass sie handelt.

Wir werden kämpfen, um für den Frieden zu kämpfen.

(aus dem Newletter der Israelischen Botschaft am 13.7. 2006, Botschaft Israel)

Wenn man in Deutschland die Zeitungen liest, meint man, es wäre von einem völlig anderen Sachverhalt die Rede. Von Terrorismus spricht kaum jemand, vom mörderischen Antisemitismus schon gar nicht. Reflexartig schreiben die meisten recht einmütig über die Unverhältnismäßigkeit Israels und gesellen sich so einmütig an die Seite von Hamas uns Hisbollah.

Studiterror

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Seit Wochen kann man in Marburg Studenten dabei beobachten, wie sie massenweise völlig besinnungslos gegen die Einführung von Studiengebühren protestieren. Vor zwei Wochen fand bereits die erste Autobahnblockade statt, wegen der sich eine noch abseits stehende Menge von einem Typen laut als "VERRÄTER" beschimpfen lies und dann zur Tat schritt: nachdem die aufgepeitschte Menge einige male den sinnigen Schlachtruf von sich gegeben hatte: "Autobahn, Autobahn" setzte sich der Tross in Bewegung, um dem Treiben auf der Stadtautobahn Verstärkung zu verschaffen. Was kann man daraus schließen? Vielleicht, daß Le Bon recht hatte, als er feststellte: "Ferner steigt durch die bloße Zugehörigkeit zu einer organisierten Masse der Mensch mehrere Stufen auf der Leiter der Zivilisation herab. In seiner Vereinzelung war er vielleicht ein gebildetes Individuum, in der Masse ist er ein Barbar, ein Triebwesen" (zitiert nach: Sigmund Freud: Massenpsychologie und Ich- Analyse, 1993, S.40). Zu zweifeln ist allerdings daran, ob es stimmt, daß diese Leute jemals gebildete Individuen waren, zumindest legen sie darauf nicht allzugroßen Wert, sie wollen den Protest, komme was wolle und so steht zu fürchten daß die Marburger AStA- Vorsitzende Lena Behrendes es ernst meint, wenn sie der Frankfurter Rundschau verspricht: "Das ist nur ein Vorgeschmack". Auf einer "Protestseite" dichtet ein armes Würstchen - oder vielmehr jemand, dem es Vergnügen bereitet, sich als ein solches zu stilisieren: "Was haben wir nur verbrochen, dass man uns nicht unsere Talente ausleben lassen will?". Das ist schwierig zu beantworten, wenn man diese Talente nirgends entdecken kann.

Auf jede Taube eine Haube

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Immer das selbe: die Friedensbewegung und der Terror

Es gibt zahlreiche Bewegungen, in denen die meisten Elemente aktueller deutscher Ideologie kulminieren. Sie verstehen sich in der Regel als besonders links, nennen sich emanzipatorisch und wähnen sich unglaublich widerständisch. Mit dem ersten Punkt liegen sie - betrachtet man es empirisch - leider gar nicht so falsch, mit dem zweiten bleibt zu hoffen, daß es möglich sein könnte, einer anderen Art Emanzipation zur Geltung zu verhelfen, in dem dritten Punkt wissen sie sich mit allen einig, mutig und laut seine Meinung zu sagen gilt hier besonders dann etwas, wenn sich von der Regierung bis zum letzten Gewerkschaftsfuzzi alle mit einer Stimme reden und sich dennoch gegenseitig versichern, es gehöre Mut zum eigenen Standpunkt. Besonders angenehm ist dies, wenn dieser mutig und laut vertretene Standpunkt von allen geteilt wird und niemand überhaupt merkt wie unsinnig und auch wie wenig eigen das gesprochene ist. So hat es die Friedensbewegung im Jahre 2002 geschafft, sich massenweise auf den Straßen zu versammeln, um gegen den Sturz des Terrorregimes von Saddam Hussein durch die USA lautstark zu protestieren und zu demonstrieren, obwohl es zumindest hier in Deutschland kaum jemand gab, der diesen Freunden von Folterregimen widersprochen hätte.

Small Talk mit Islamisten im Marburger Rathaus

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Am 13. März 2006 fand in Marburg eine denkenswerte Veranstaltung statt: im Rathaus empfing die Stadt Experten in Sachen Islam und Verständigung: Ein gewisser Ahmed Dultz von der Islam-Liga Bonn begab sich in den beschworenen Dialog mit zum Beispiel Ingrid Haller, die sich selber als Migrationssoziologen bezeichnet. Unzureichend war die Bemerkung einer Zuschauerin dieses schauerlichen Ereignisses, den Podiumsteilnehmern würde es an Emphathie für die Opfer islamische Terrors mangeln; vielmehr trampelten sie zum Zwecke eines Lehrganges für das Veständnis des Isalms noch einmal auf ihnen herum und verhöhnten all jene, die tagtäglich unter dessen Zumutungen leiden. A. Dörnchen hat für alle aufgeschrieben, was sich dort zutrug:

Dialogue & Conquer

Einander kennen? Wir müssten uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Gehirnfasern zerren.
(Danton in „Dantons Tod“, Georg Büchner)

Das Bedürfnis, zu reden, ohne etwas zu sagen, ist ein allgemeines im Land der Gemeinheiten. Anlässlich einiger hässlichen Ausschreitungen von narzisstisch gekränkten islamischen Frömmlern hat die Mehrheitsgesellschaft zu sich selbst gefunden und ist sich weitgehend einig: Nur mehr Islam hilft gegen Islamismus. Als hätte je eine höhere Klippe einen Selbstmord verhindert. Ins Heideggersche Raunen der Völker, die sich auf das ihnen je Eigene und Mitgegebene besännen, stimmt man berückt ein, und wähnt sich schon unterm Siegerkranze zwischen Eichen und Kreuzen.
Mit einem „Dialog der Kulturen“ will man einander helfen, achten, die Schwächen und Stärken aufzeigen, und gefällt sich noch in der Rolle des Analytikers, wo man offensichtlich längst Irrer unter Irren geworden ist und das Gespräch zum Small Talk der Kulturen ward.
Solcher Small Talk hat Regeln: Verletze niemanden, sag nichts Wahres und nichts Falsches, erfreue alle.
Was passiert, wenn sich derartige Gartenzaungespräche zu einem Podium zum Karikaturenkrieg aufplustern, sah man am 13.3.2006 in Marburg. Hatte schon die Form im Rathaussaal unter schlechten Gemälden den Hautgout eines Schildbürgerstreichs angenommen, war der Inhalt gänzlich einer Provinzposse nachempfunden.

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