Für
die Linke war Gerhard Schröder der Genosse der Bossen und in deren Köpfen gibt es keine üblere Beleidigung als diese; für sein tatkräftiges Engagement für die isalamische Barabarei haben sie ihn allerdings nie wirklich gewürdigt - kein Wort des Dankes als Schröder sich an die Spitze der deutschen Friedenbewegung stellte um den despoten - und nun toten - Saddam Hussein und sein Terrorregime zu stützen, keine Huldigung seiner antiamerikanischen Politik, die stets auch vom Hass auf die Moderne geleitet wurde und den eigenen Noglobal- Ressentiments so ähnlich war. Dies scheint auch in Damaskus aufgefallen zu sein und - "sie haben das Unrecht gleich gespürt" - so kam es wohl dazu, daß die Universität von Damaskus ihm nun die Ehrendoktorworde verlieh. Zur Preisverleihung kam es zu diesem netten Photo, zudem signierte Schröer - der unter anderem für sein Eintreten für eine Koexistenz mit der "islamischen Welt" ausgezeichnet wurde - seine Biographie, die für Syrien auch ins arabische übersetzt wurde, die syrische Zensur hat es also überstanden.
Verfasst von Silke am 21 Juni, 2007 - 20:52

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